Browsed by
Author: doreen

Rago – verwunschenes Tal, wilde Flüsse

Rago – verwunschenes Tal, wilde Flüsse

Manchmal zweigt zwischen zwei Tunneln versteckt ein unscheinbarer Weg ab. Oft führt der nur auf einen Parkplatz oder endet im Nirgendwo. Aber einer dieser Wege führt in den vielleicht privatesten Nationalpark Norwegens. Der Weg ist nur wenige Kilometer lang, führt vorbei an einer handvoll Häuser. Dann ist Schluss mit Zivilisation, Elche, Rentiere und sicher auch Bären übernehmen das Kommando. Kein Hotel und nur ein einziger Campingplatz, und der ist fest in der Hand von Dauercampern. Bevor wir diese Wildnis erkundeten,…

Weiterlesen Weiterlesen

Lofoten – Kabeljau

Lofoten – Kabeljau

Viel mehr noch, als die wunderschönen Landschaften prägen die zahlreichen kleinen Fischerdörfer das Bild der Lofoten. Aufgebaut sind sie alle ähnlich, ein kleiner Dorfkern und rings herum die roten Fischerhütten am Wasser, überall wo Platz ist. Oft sind alte Geschäfte und Werkstätten als eine Art Freilichtmuseum erhalten. Nusfjord auf Flakstadoy gefiel uns am besten. Schon die Anfahrt ist spektakulär. Zunächst am bunten Fjord entlang durch Blumenwiesen hält man bald auf eine steile, schwarze Wand zu, die sich bogenförmig um das…

Weiterlesen Weiterlesen

Lofoten – zu Gast bei den Wikingern

Lofoten – zu Gast bei den Wikingern

Unser Lofotenabenteuer beginnt auf Hinnoya, der nördlichsten Insel, die eigentlich nur halb dazugehört. Von der atemberaubenden Landschaft waren wir sofort überwältigt, kaum dass wir die Fähre verlassen hatten. Winzige Seen verstecken sich unter steilen Felswänden, eingerahmt von dunklem Grün, dann die erste Brücke und auf Austvagoya gesellen sich zu den intensiven Farben noch ein Sandstrand mit tiefblauem Wasser, dahinter einsame bunte Häuser auf saftig grünen Wiesen. Anhalten, staunen, anhalten, staunen, staunen,… Austvagoya ist die urbanste Insel und ein guter Ort…

Weiterlesen Weiterlesen

Vom Lusterfjord auf die Lofoten – 1000km – so tiefer Schnee, so dichte Wälder, so endlose Weite

Vom Lusterfjord auf die Lofoten – 1000km – so tiefer Schnee, so dichte Wälder, so endlose Weite

In Sogndal zweigt der Lusterfjord ab und nicht weit von dessen Ufer steht die Stabkirche von Ornes, die älteste Stabkirche der Welt. Das Ostufer erreichten wir mit einer kleinen privaten Fähre, von einem versteckten Dörfchen in einem grünen Tal mit einspuriger, holpriger Serpentinenstraße. Alles ist hier irgendwie winzig und niedlich. Die Kirche steht auf einem Hügel über Ornes und ist selbst auch ziemlich klein. Mystisch zog vom Wald Nebel über den angrenzenden Friedhof und um das dunkle Holzgebäude. An einer…

Weiterlesen Weiterlesen

Sognefjord und Jostedalsbreen – Gletscher, Wikinger, Apfelwein

Sognefjord und Jostedalsbreen – Gletscher, Wikinger, Apfelwein

Die Autobahn wurde abrupt an einem kleinen Hafen unterbrochen, wie so oft gehört auch um die Nordseite des Sognefjord zu erreichen eine Fährüberfahrt dazu, die Fähre ist Teil der Straße. Im Norden ging es erstmal durch Industriegebiete aber bald fanden wir eine traumhafte, schmale und holprige Straße, die meist am Wasser und unter rauschenden Wasserfällen entlang führte. Immer wieder gab es winzige Inseln mit einzelnen Hütten im Fjord. 205 km ist der Sognefjord lang und an seinem Ufer wetteifern Berge…

Weiterlesen Weiterlesen

Aurlandsfjord und Bergen – Zugfahrt mit Fabelwesen – Folgt ihr nicht in die Berge!

Aurlandsfjord und Bergen – Zugfahrt mit Fabelwesen – Folgt ihr nicht in die Berge!

Der Aurlandsfjord sollte unser nächstes Ziel sein, auf dem Weg dort hin gab es aber erstmal atemberaubende Landschaften. Am Fjord entlang wunderten wir uns, wie viele Wasserfälle über eine einzige Felswand fließen können und bald führte uns eine Umleitung über einen schmalen Feldweg in die Berge, durch saftige Wiesen und kleine Wälder und vorbei an hübschen bunten Bauernhöfen, und wieder hinunter zum Fjord. Die steilen Felswände wichen hier flachen Wiesen und im Fjord gab es winzige bewachsene Inseln, deren Minilandschaft…

Weiterlesen Weiterlesen

Oslo – mehr Boote als Gebäude und ein Schiff

Oslo – mehr Boote als Gebäude und ein Schiff

Von der Fähre konnte wir schon die ersten Ausläufer der Stadt erahnen, während wir an den kleinen Inselchen im Oslofjord vorbei fuhren, die oft nicht größer sind als der Leuchtturm oder das Haus darauf oder ein Fleckchen Wald das zufällig ins Meer getupft wurde. Am Sonntag Morgen ging es im Zentrum noch ruhig zu und wir wurden von der Oper angezogen. Was für ein seltsames Gebäude, aus weißem Marmor scheint es mitten im Wasser zu liegen und man kann kaum…

Weiterlesen Weiterlesen

Florenz und Val d’Orcia – Essen und Wein, Zypressen und Kunst

Florenz und Val d’Orcia – Essen und Wein, Zypressen und Kunst

Im Frühling sind die dominanten Farben im Val d’Orcia Gelb und Grün und die Weinreben leider noch kahl. Hier und da zweigt in der sanften Hügellandschaft eine Zypressenallee zu einem Weingut ab. Den Versuch, diese Eindrücke auf einem Foto festzuhalten gaben wir schnell auf, nur mittendrin kann man diese Schönheit ganz erfassen.  Mittags kamen wir durch das winzige, wahnsinnig schöne Pienza. Eine kleine Piazza reiht sich an die nächste, umgeben von alten Gebäuden mit kleinen Lebensmittelläden. Zwar erwischte uns hier…

Weiterlesen Weiterlesen

Maremma – Essen und Wein, eine Lagune und alte Städtchen

Maremma – Essen und Wein, eine Lagune und alte Städtchen

Im Süden der Toskana liegt die idyllische Region, Maremma und deren äußerster Zipfel ist Monte Argentario. Insel oder Berg mit Lagune? So richtig fanden wir das nicht heraus. Über zwei schmale Landzungen mit kilometerlangen, unberührten Sandstränden und einem Damm in der Mitte zum Städtchen Orbetello, ist das Fleckchen mit dem Festland verbunden. Der Berg selbst ist kaum bebaut, oben gibt es zwei Klöster und einen Golfplatz, die kleinen Ortschaften sammeln sich auf der Westseite an der Lagune. Mittendrin zwischen grünen…

Weiterlesen Weiterlesen

Las Alpujarras – Dörfer und Schluchten in der Sierra Nevada

Las Alpujarras – Dörfer und Schluchten in der Sierra Nevada

Schon die Anfahrt in die Sierra Nevada ist abenteuerlich, spektakuläre Brücken über tiefe Schluchten und “freischwebend” an Felswänden entlang. Was für eine Autobahn. Die Alpujarras, eine zerklüftete Landschaft gespickt mit kleinen weißen Dörfern liegt an der Südflanke des Gebirges. Wir campieren in Órgiva, in der Nähe eines riesigen blauen Stausees. Der Platz ist winzig und es gibt nur wenige Wohnmobile, hauptsächlich Zelte. Wir fanden einen Platz unter einem alten knorrigen Olivenbaum und erfrischten uns erstmal im Pool, der im Verhältnis…

Weiterlesen Weiterlesen